Savoyer Alpentour
Schon seit Wochen freue ich mich auf die Savoyer Alpentour mit Kai von der Flugschule Hirondelle und hoffe auf besseres Wetter, als bei der ausgefallenen Vogesentour. Mein Ziel ist es die fehlenden B-Scheinflüge zu erfliegen und somit den Schein in der Tasche zu haben.
Samstag 22. Mai 2010
Morgens um 6 Uhr setzen Wolfgang und ich uns ins gepackte Auto und düsen die A5 Richtung Süden hinunter. Der Verkehr hält sich in Grenzen und wir kommen gut durch in die Schweiz. Hier wechseln wir die Fahrerrolle und ich döse vor mich hin, bis wir fast in Frankreich sind. In Annecy gibt es den nachmittäglichen Stau und wir sind fast eine Stunde in der Stadt unterwegs. Danach läuft es besser und wir sehen die ersten Schirme über dem See hängen.
Rechtzeitig zum Briefing um 14 Uhr sind wir auf dem Campingplatz La Nubliere, aber Kai hat Verspätung wegen eines Hubschraubereinsatzes. 30 min. später können wir ihn begrüßen und es heißt auch gleich: Umziehen, Gleitschirme in die Busse und ab auf den Col de la Forclaz. Wir haben also wenig Zeit die bekannten Gesichter zu begrüssen, sondern sitzen sofort in einem der beiden Busse.
Einladen
Zunächst geht es zur Landeplatzeinweisung, den ich schon aus 2008 kenne, da allerdings als zuschauender Radfahrer. Nach der Einweisung der unterschiedlichen Landevolten für Gleitschirmflieger und Drachen (wir haben nämlich auch Tilmann als Drachenpilot dabei), fahren wir zum Startplatz.

Landeplatz Doussard
Auf dem Startplatz ist viel Trubel, es scheinen alle Franzosen auf den Beinen zu sein. Thorsten Pferdekämper macht die Einweisung. Das Auslegen der Schirme soll man auf den freien Flächen hinter und neben dem eigentlichen Startpaltz machen und ansonsten ist der Controlleur zu beachten. Ich finde den Startplatz beeindruckernd, eine riesige Fläche ist mit Kunstrasen ausgelegt und es können jede Menge Schirme gleichzeitig ausgelegt werden. Nebenan ist noch eine Drachenrampe und alles wuselt.
Startplatz col de la Forclaz
Wir schauen uns die Starts vom Rande an und dabei sind auch viele grauselige Startversuche. Nach einer Weile traut sich der Erste unserer Gruppe raus und ich mache mich auch fertig. Ein wenig nervös bin ich schon, denn mit so vielen Schirmen gleichzeitig war ich noch nicht in der Luft.
Thorsten am Startplatz ist einfach beruhigend und so bin ich auch bald gestartet. Es geht gut und ich soare eine ganze Zeit am Hang entlang. Der Landeanflug ist kein Problem, nur ist die Landung (wie so oft) etwas kurz, aber Hauptsache auf dem Platz! Der Blick auf's Vario zeigt: ein weiterer 30 min-Flug für den B-Schein ist geschafft. Den Abend beschliessen wir mit einem gemeinsamen Grillen.

Grillvorbereitungen
Sonntag 23. April 2010
Das Frühstück soll es um 8 Uhr geben, Wolfgang und ich haben Küchendienst und holen Baguette und Croissants. Tanja und Kalle kochen derweil Kaffee und bald trudeln die Ersten ein. Um 9 Uhr ist Briefing und Kai erklärt uns die kleine Seerunde, die heute mit etwas Glück zu machen ist.
Kleine Seerunde
Um 10 Uhr fahren die Busse zum Startplatz mit einem kurzen Stop, um die Seerunde nochmal vor Ort zu besprechen. Die Bedingungen reichen noch nicht, um sich länger in der Luft zu halten und so bleibt es erstmal bei einem Abgleiter. Allerdings ist auch so ruhig, dass ich mich zum ersten mal traue Luftbilder zu machen.

Einweisung kleine Seerunde
Lac d'Annec
Ich fahre natürlich gleich mit dem nächsten Bus nach oben für einen zweiten Start. Diesmal kann ich mich halten und wechsel immer mal wieder zwischen Thermikkreisen und Soaring. Die Höhe für den Abflug zur kleinen Seerunde schaffe ich allerdings nicht, aber ich komme auch so auf meine Kosten. Nach einer guten Stunde fliege ich zum Landeplatz, denn es ist schon ganz schön anstrengend und ausserdem habe ich Hunger.
Am Landeplatz treffe ich Andreas und wir beschliessen uns eine Wurst zu gönnen. Am Kiosk sitzen schon einige unserer Gruppe und bald gesellt sich auch Wolfgang zu uns. Es ist allgemeine Pause bis 17 Uhr angesagt und die tut auch gut.
Nach der Pause mache ich noch einen super Abendflug und laufe zum Campingplatz und der Bolognesesauce, denn Gleitschirmflieger sind immer hungrig!
Junger Pilot
Montag 24. Mai 2010
Heute bleiben wir nicht vor Ort, sondern fahren ein ganzes Stück Richtung Süden. St. Hilaire ist für den Vormittag unser Ziel und nach einer kurzen Landeplatzbesichtigung stehen wir am gut ausgebauten Startplatz.

Startplatz St. Hilaire
Das Starten ist recht einfach und bald füllt sich der Himmel mit den ersten Gleitschirmen. Noch ist die Thermik nicht ausgeprägt und für die Meisten reicht es nur für einen Abgleiter. Das hat aber auch den Vorteil, dass der Bus am Landeplatz schnell wieder voll ist und ich so auch zügig zum zweiten Mal hinauffahre. Mittlerweile hat der Wind allerdings etwas gedreht und kommt sogar teilweise von hinten. Nun heißt es Geduld haben und das richtige Startfenster abpassen. Leider habe ich dann nicht so viel Glück mit der Thermik und bin nach 15 min. am Landeplatz. Ich nutze die Zeit bis es weiter geht, um die Wasservorräte aufzufüllen, denn es ist schon verdammt warm.
Luftaufnahme St. Hilaire
Am Nachmittag fahren wir weiter zum Lac D'Aiguebelette. Der Landeplatz liegt in einem Naturschutzgebiet und soll zügig geräumt werden. Die Hangkante ist mehrere Kilometer lang und ein 10 km Streckenflug sollte machbar sein. Allerdings muss die Begrenzung des Luftraumes wegen des Flugplatzes in Chambery beachtet werden. Darüber muß ich mir aber keine Gedanken machen, denn die 10 km habe ich schon in Greifenburg gemacht.
Der Startplatz ist nicht sehr groß und es bildet sich schon eine kleine Startschlange. Also packe ich zügig aus und stehe auch bald startbereit da. Ich ziehe den Schirm auf, laufe und da passiert es. Ein weiterer Schirm hebt sich vor mir und verdeckt die Sicht. In Sekundenbruchteilen muss ich entscheiden. Weiterlaufen oder Abbruch? Ich bin schon in der Luft und der fremde Schirm wird hastig heruntergezogen und so fliege ich raus: Das ist gerade noch mal gut gegangen. Später erfahre ich, dass der Schreck der Zuschauer fast größer als mein eigener war. Wie schnell hätte ich mich in den Leinen verheddern können.

Blick zum Lac D'Aiguebelette
Mein Puls beruhigt sich nach einer Weile und ich geniesse das Soaren an der Hangkante, allerdings ist es recht voll auf der rechten Seite und so fliege ich Richtung See, wo es auch gehen müßte. Da kommt ein Funkspruch: Hartmut ist im Baum gelandet. Kurz darauf meldet er sich selbst über Funk und gibt teilweise Entwarnung. Er konnte selbstständig vom Baumrunter auf den Boden und muss jetzt "nur" noch den Ausweg aus dem Wald finden. Kai funkt ihm: Geh nach Südost und ich fliege beruhigt weiter meine Achten. Ich komme über den Grat und kann ich das andere Tal Richtung Chambery sehen, einfach herrlich. Jetzt nur nicht nach hinten versetzen lassen, sonst geht es mir am Ende noch wie Hartmut. Ich versuche noch mehr Höhe zu machen und das Ende des Sees zu erreichen, doch das Saufen ist zu gross. Also halte ich mich noch ein wenig in meinem gefundenen Aufwindband auf und mache mich dann gemütlich Richtung Landeplatz.

Abbauplatz

Wolfgang
Am Abbauplatz überlegen wir kurz, ob wir nochmal hochfahren, aber ich habe für heute genug, der letzte Flug war einfach nur geil. Drum warten wir bis sich die erste Mannschaft für die Heimfahrt gefunden hat und machen uns dann ab zum Campingplatz.
Hartmut kommt mit dem zweiten Bus, ihm ist zum Glück nichts passiert, aber sein Schirm hat mehrere Risse und man wiss nicht, was mit den Leinen ist. Er will versuchen ihn noch in Frankreich checken zu lassen und bekommt erstmal einen Testschirm von Thorsten.
Dienstag 25. Mai 2010
Nach dem Frühstück gibt es das obligatorische Briefing, es geht nach Marlene (einige Kilometer südlich) auf den Col l'Epine. Landeplatz und Startplatz kenne ich von meiner Radtour, aber als Flieger sieht es doch ganz anders aus. Nach zwei nicht ganz erfolgreichen Flügen (14 und 19 min) treffe ich Kai am Landeplatz.

Landeplatz Col l'Epine
Am Col l'Epine
Kai macht den Vorschlag am Nachmittag "Walk & Fly" zu machen. Er ist letztes Jahr mit Thorsten von Serraval 3,5 Stunden auf den Montagne de Sulens gelaufen und möchte dies wiederholen. Eigentlich reizt mich so etwas schon, andererseits schrecke ich vor dem Schleppen meines Packsacks mit über 15 kg zurück. Ich lasse Kai mit anderen weiterdiskutieren und fahre lieber noch einmal zum Startplatz.
Mein dritter Flug am Col l'Epine ist herrlich. Ich habe kein Problem Höhe zu gewinnen und geniesse den Blick auf die Bergketten der Umgebung. Ich überlege gerade zum Landeplatz zu fliegen, als Kai über Funk durchgibt, dass sich die "Walk & Fly" Gruppe in 15 min trifft. Ich habe mich immer noch nicht entschieden und gehe mal Landen, um die Lage zu checken. Unten empfängt mich Wolfgang, der ganz klar davon ausgeht, dass wir dabei sind. Also kein Überlegen, sondern schnell Einpacken und Richtung Bus.
Dort hat Ola eine Wundertüte mit Obst, Käse, Wurst und Baguette, das Mittagessen ist also gerettet. Als ich dann auch noch eine Cola abpumpe ist die Grundlage für den Aufstieg gelegt. Zehn Piloten wollten den Sulens erklimmen und wir fahren mit einem Bus und einem Auto nach Serraval. Dort schauen wir uns eine mögliche Landewiese an und lassen das Auto stehen. Mit dem Bus geht es noch etwa 200 Höhenmeter rauf nach Le Mont und dann beginnt der Anstieg. Ich suche meinen Fotoapparat, doch der ist weg. So ein Ärger, ich werde ihn doch nicht am Landeplatz verloren haben? Nun kann ich sowieso nichts machen und Fotos bekomme ich sicher auch von den anderen. Vielen Dank an Jürgen, der unsere Tour gut dokumentiert hat.
Möglicher Landeplatz bei Serraval
Es geht los
Zunächst läuft es richtig gut, der Weg ist breit und nicht sehr steil.zwischendrin befragt Kai diie Karte und wir laufen bis zu einer Alm. wo wir nochmal Wasser nachtanken können. Danach fängt der Anstieg allerdings erst so richtig an, auf einem schmalen Trampelpfad geht es steil nach oben.

Immer noch 2 Stunden Aufstieg

Unser Weg nach oben

Kleiner Packesel Corinna
Auf dem Grat gibt es eine kleine Verschnaufpause und das Gruppenfoto. Der Blick ist fantastisch, schon jetzt hat sich die Anstrengung gelohnt. Es geht aber immer noch etliche Höhenmeter weiter, bis wir unser Ziel erreichen. Der Ausblick ist grandios, nur die Windsituation macht mir Kummer.
Gruppenfoto am Grat

Startplatz Sulens
Der Wind ist recht heftig und böig. Alex packt seinen Schirm aus, muß aber seine Startversuche abbrechen. Wir setzen uns ein Zeitlimit, damit wir im Hellen zumindest bis zur Alm runterkommen. So sitzen wir da und warten, haben aber immer noch super Laune. Glücklicherweise hat Kai mit seiner Prognose recht und nach einer knappen Stunde Warterei wird der Wind schwächer. Beim Schirm auspacken finde ich noch meine Kamera und freue mich riesig. Alex ist als Erster draussen und nach und nach starten alle hinterher. Ich kann mich ein wenig am Hang halten, fliege dann aber Thorsten hinterher, um mit genügend Höhe nach Serraval zu kommen. Es ist klasse durch die ruhige Luft in den Sonnenuntergang zu gleiten, darum habe ich die Fliegerei angefangen.

Zu viel Wind

Warten im Windschatten von Alex Schirm
Alle landen alle in der Gegend von Serraval, nur Kai landet beim Bus und fährt ihn runter. Wir sind alle begeistert von der Aktion, nur bräuchte man dafür ein leichteres Gurtzeug. Ich freue mich trotzdem schon auf "Walk & Fly" in der Pfalz, denn die Ruhe und Einsamkeit beim Aufstieg und am Startplatz ist kaum zu toppen.

Blick zurück zum Startplatz
Mittwoch 26. Mai 2010
Das Wetter ist schlechter geworden, der Wind hat aufgefrischt. Dennoch fahren wir nach dem Briefing zum Col l'Epine. Leider müssen wir oben feststellen, dass der Wind für einen sicheren Start zu stark ist und so ist erstmal bis 13 Uhr Freizeit angesagt. Ein Teil der Gruppe fährt nach Albertville zum Decathlon und ich kaufe mir dort eine neue Hose und einen Pulli.
Mittags ist es zwar immer noch bedeckt, aber es besteht eine Chance am Planfait zu fliegen. Wolfgang und auch einige andere haben keine Lust auf einen Abgleiter und so fahren wir nur mit einem Bus und zwei Autos nach Talloire zum Landeplatz.
Lac d'Annecy vom Startplatz Planfait
Kai und sein neuer Schirm
Nach einem ersten Abgleiter machen wir im Cafe eine Regenpause. Hartmut erkundigt sich nach seinem Schirm, den er nebenan in der Werkstatt abgeben hat. es gibt aber noch nichts Neues. Danach können wir noch ein zweites mal starten, aber mehr als ein Abgleiter wird es bei mir nicht. Ich bin aber um jeden Start und jede Landung in einem neuem Fluggebiet dankbar.
Am Abend regnet es richtig und so wird das Frühstück für den nächsten Tag auf 10 Uhr gelegt. Ausschlafen hat auch mal etwas.
Donnerstag 27. Mai 2010
Auf dem Weg zum Frühstück tröpfelt es noch leicht, aber es wird heller. Das Briefing wird von 12 auf 16 Uhr verschoben und so machen wir erstmal Papierkram für den B-Schein. Ich habe meine Flüge zusammen und freue mich riesig, dass ich bereits knapp 1 Jahr nach dem ersten Hüpfer den B-Schein in der Tasche habe.
Das Wetter wird besser und so machen wir um 14:30 Uhr ein vorgezogenes Briefing. Nun geht es rauf zum Col de la Forclaz. Es ist noch sehr wolkig, aber immerhin kein Betrieb am Startplatz.

Wolken am Startplatz

Leerer Startplatz und Warten
Nach einigem Warten mache ich mich fertig und starte. Es geht allerdings nur runter und ich frage mich schon, ob ich mit dem Gegenwind überhaupt zum Landeplatz komme. Glücklicherweise gibt es einige Wiesen vor dem Landeplatz und so mache ich eine Aussenlandung, wenige Meter vor dem eigentlichen Ziel.
Bei den Bedingungen mag ich gar nicht nochmal Starten, aber es ist noch ein Platz im Bus frei und die Wolken verziehen sich immer mehr. Es ist die richtige Entscheidung, denn nun komme ich zu einem tollen Abendflug. Allerdings gibt es am Landeplatz wechselnden Wind und so Lande ich mit Rückenwind, was auch funktioniert. Später laufe ich mit Wolfgang zum Campingplatz und wir sind beide begeistert, was aus diesem Tag noch geworden ist.

Glückliche Corinna
Freitag 28. Mai 2010
Heute fahren wir nochmal in ein neues Fluggebiet. Zunächst will Kai nach Allevard, unterwegs entscheidet er zum Montlambert zu fahren. Wolfgang hat mir bereits von diesem Startplatz erzählt, dessen Besonderheit ein Marterpfahl ist.

Marterpfahl am Montlambert
Den Startplatz haben wir fast für uns und so ist es auch in der Luft nicht zu voll. Ich kann mich ganz gut halten, auch wenn es manchmal etwas ruppig ist. Allerdings kommt eine dicke schwarze Wolke über den Berg, die mir nicht geheuer ist. Also mache ich mich ab zur Landung, auch wenn Kai am Startplatz weiter von guten bedingungen spricht. Ich denke aber, wenn Kai nicht da ist, muss ich auch alleine entscheiden. Am landeplatz gibt es einige Funksprüche von heftigem Wind mit Böen, aber ich lande problemlos. Einige andere sind auch bereits unten und wir schauen uns das Treiben der Piloten am Hang an. Eigentlich hätte ich weiterfliegen können, aber eine Entscheidung ist eine Entscheidung.
Wolfgang

Kai
Kai landet mit seinem Drachen gegen 14 Uhr und ist unschlüssig, wohin wir fahren sollen.Er bespricht sich mit ein paar Locals, die aber auch unsicher sind. Drum geht es Richtung Campingplatz, der Wind ist zu stark und es ist erstmal Pause angesagt.
Pause im Küchenzelt
Um 15:45 ist das nächste Briefing angesetzt und die ersten wollen um diese Zeit nach Hause fahren. Es findet sich eine kleine Gruppe, die zum Planfait fahren will, auch wenn die Aussichten nicht all zu gut sind. Am Startplatz ist es nicht nur sehr windig, auf der gegenüberliegenden Seeseite seiht man auch schon den Regen heranziehen. Wir schauen einem Flieger beim Versuch einer Toplandung zu, die ihm gerade rechtzeitig vor dem Regen gelingt.
Toplandeversuch
Regen am Planfait
Auch nach dem Regenschauer ist an einen Start nicht zu denken, der nächste Regenschauer ist bereits zu sehen. Also fahtren wir zum shop am Landeplatz und machen Frusteinkauf. Für mich gibt es das gewünschte Cockpit und so ist dieser Ausflug nicht umsonst.
Am Abend begutachten wir noch den Schirm von Hartmut, eine Reparatur hier in Frankreich wäre echt teuer geworden. Kai meint dass, er es günstiger machen lassen kann und so läßt Hartmut den Schirm bei Kai.

Einer der Risse

Attention!!!
Samstag 29. Mai 2010
Am Morgen überlegen wir kurz, ob wir noch einen Tag bleiben. Es regnet nicht und die Sonne kommt raus, aber es ist sehr nass. Also entscheiden wir, dass es erst am späten Nachmittag gute Thermik gibt und wir nicht so lange warten wollen. Wir fahren nach dem Frühstück gemütlich nach Hause.
Es war eine tolle Woche und mein Ziel B-Schein ist geschafft. Das Fliegen macht immer mehr Spaß und ich merke, wir ich sicherer und routinierter werde. Im Herbst möchte ich nochmal hier nach Annecy und mache das Sicherheitstraining bei Kai.

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